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Es gibt keine einfache Formel für Sternspuren. Sie müssen das Gleichgewicht zwischen einer angemessenen Grundbelichtung, der gewünschten Belichtungszeit und der Bildqualität finden.

Sie können Spuren entweder mit einer Langzeitbelichtung oder mit mehreren kürzeren Belichtungen aufnehmen, die Sie später in Photoshop stapeln. Einzelbelichtungen eignen sich oft am besten für bis zu 15-minütige Aufnahmen, aber wenn Sie längere Spuren wünschen, möchten Sie höchstwahrscheinlich mehrere Bilder aufnehmen, um sie zu stapeln.

Mach ein Testaufnahme mit hoher ISO um die richtige Belichtung herauszufinden. Dann möchten Sie zu einer optimaleren Bildqualitätseinstellung gelangen. Verringern Sie Ihren ISO-Wert auf einen Wert, mit dem Sie sich in Bezug auf das Rauschen wohlfühlen (z. B. ISO 800), und passen Sie dann Ihre Verschlusszeit entsprechend an, um dies zu kompensieren.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch Blenden: Je größer die Blende, desto mehr Sterne erscheinen. Das magazine zwar intestine klingen, aber zu viele Sternspuren könnten zu chaotisch aussehen und vom Relaxation der Szene ablenken. Beispielsweise zeigt f/2.8 in einer dunklen Nacht eine überwältigende Anzahl von Spuren, während f/8 einen subtileren Effekt erzeugen würde. Bei Vollmond ist dies nicht so kritisch, da ohnehin nicht so viele Sterne zu sehen sind. Passen Sie in jedem Fall auf, dass Sie nicht so viel abblenden, dass Sie Ihren ISO-Wert erhöhen und die Bildqualität opfern müssen.

Eine weitere Überlegung ist, wie lange der Verschluss Ihrer Kamera geöffnet sein kann, ohne Langzeitbelichtungsrauschen zu erzeugen (gesprenkelte rote, blaue und grüne konfettiartige Flecken in Ihrem Bild). Dieses Rauschen entsteht, wenn ein Kameraprozessor bei Langzeitbelichtungen überhitzt, aber auch höhere Außentemperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle. Sie müssen lernen, was Ihre Kamera verträgt, indem Sie einige Checks unter verschiedenen Bedingungen durchführen. Wenn die Umgebungstemperatur beispielsweise 60 bis 65 F oder weniger beträgt, können Sie normalerweise mit 4- bis 6-minütigen Belichtungen davonkommen, aber wenn die Temperaturen 80 F oder höher sind, sind Sie möglicherweise auf 30 Sekunden oder 1 Minute beschränkt.

Um diesem Effekt entgegenzuwirken, fragen Sie sich vielleicht, ob Sie die Langzeitbelichtungs-Rauschunterdrückung (LENR) verwenden sollten. Sie können das ziemlich effektiv nutzen, wenn Sie eine Langzeitbelichtung für Sternspuren aufnehmen, aber es wäre kontraproduktiv für das Stapeln. Der Grund dafür ist, dass LENR bei den meisten Kameras den Verschluss nach jeder Belichtung deaktiviert (für die gleiche Zeit wie die Verschlusszeit), was zu Unterbrechungen in Ihren Sternspuren führen würde.

Die endgültige Entscheidung ist, wie lang Ihre Sternenspuren sein sollen. Wenn Sie für Zirkumpolarpfade nach Norden blicken, sollten Sie mindestens 1 Stunde lang fotografieren, und je länger, desto besser. Wenn Sie nach Osten, Westen oder Süden ausgerichtet sind, können Sie mit kürzeren Gesamtbelichtungen auskommen – 8 bis 30 Minuten könnten ausreichend sein. — Gabe



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